Analogkäse wird auch in der Gastronomie eingesetzt

5. Mai 2009

Er schmeckt wie Käse, sieht aus wie Käse, ist aber kein Käse: der Analogkäse. Am 7. April berichtete das ZDF-Magazin frontal 21 über den Einsatz von Kunstkäse in der Industrie. Bei vielen Tiefkühlprodukten wird dieser günstige Käseersatz bereits verwendet. Allerdings hat das Käseimitat mit Käse nicht viel gemeinsam. Hergestellt wird der Analogkäse meistens aus Wasser, Milch-, Soja- oder Bakterieneiweiß, Rindertalg, Palmöl, Stärke, Emulgatoren, Aroma- und Farbstoffe, Salz und Geschmacksverstärker.

Da kann einem der Appetit auf die nächste Tiefkühlpizza schon vergehen. Wenn Sie jetzt doch lieber bei Ihrem Italiener um die Ecke eine Pizza oder Lasagne essen wollen, sollten Sie wissen, dass bei einem Test in Baden-Württemberg Kontrolleure 20 Prozent der in Gaststätten als Käse ausgewiesenen Produkte aufgrund von Pflanzenfett-Beimischungen zu beanstanden hatten.

Und wenn Sie jetzt Ihre Pizza doch lieber selber machen wollen, verzichten Sie auf Reibekäse aus dem Supermarkt, der mit den verlockenden Namen „Pizza-Mix“ oder „Gastromix“ beworben wird. Das ist nämlich gar kein Käse!

Weiterführende Links zum Thema Analogkäse
Wikipedia-Eintrag zum Thema Kunstkäse

Frontal 21 Bericht vom 7. April 2009

Foodwatch sagt: Wo “Käse” drauf steht, muss auch Käse drin sein

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